Ein vorgespielter Orgasmus bzw. ein vorgetäuschter Orgasmus oder auch die Orgasmuslüge ist, wie der Name schon sagt, eine Lüge. Dabei wird dem Partner vorgegaukelt einen Orgasmus zu haben. Es gibt aber unterschiedliche Gründe dafür. Eine Frau hat zum Beispiel andere Gründe ihrem Partner einen Höhepunkt vorzumachen als ein Mann der Partnerin, obwohl sie nur minimal voneinander manchmal abweichen.
Gründe der Männer einen Orgasmus vorzuspielen:
Es kann mal passieren, dass ein Mann während des Aktes nicht mehr den Trieb folgen kann, sondern mehr zur Entspanntheit neigt. Er täuscht hierbei also den Orgasmus vor, um bei ihr keine Rechenschaft schuldig zu sein. Aber es kann auch sein, dass er Angst hat ihr nicht genügend das Gefühl geben zu können die begehrenswerteste Frau zu sein. Also spielt er den Orgasmus vor, weil er denkt ihr dadurch ein gutes Gefühl zu geben.
Gründe der Frauen einen Orgasmus vorzuspielen:
Die Gründe der Frauen sind wieder ganz anders. Sie möchten ihn manchmal zur Ejakulation motivieren. Dies entweder um einen anstrengenden, zu lang hingezogenen oder auch langweiligen sexuellen Akt so schnell wie möglich zu beenden oder aber auch um durch die kurz anhaltende Reizung auch sich selbst zum echten Höhepunkt zu bringen.
Manchmal ist eine gelegentliche Orgasmuslüge in einer Beziehung sogar positiv zu bewerten. Wird von den Partnern nämlich in gleichmäßigen Abständen Klitoris oder den Penis penetriert, aber es kommt kein Höhepunkt zustande, dann ist es ein großes Desaster für beide.
Aber es ist nicht nur positiv, wenn dieser Zustand des „Nichterlebens des Orgasmus“ dauerhaft ist, dann ist die Vortäuschung nur noch negativ. Die Bedürfnisse kommen nicht zum Ausdruck und man steckt in einem Teufelskreis, denn man muss dem Partner immer wieder den Orgasmus vorzuspielen. Ein plötzlicher Abbruch ist komisch und man muss womöglich noch eine Erklärung abgeben..